HSG Freiberg erkämpft Remis gegen Bad Blankenburg

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Ein Handballkrimi, der nichts für schwache Nerven war: Vor rund 550 Zuschauern im „Dachsbau“ lieferte die HSG Freiberg am Samstagabend ein packendes Duell mit dem HSV Bad Blankenburg, das am Ende mit einem 31:31‑Unentschieden endete.

Der Spielverlauf

  • Früher Rückstand: Bereits nach zwölf Minuten lagen die Dachse mit 4:8 zurück. Cheftrainer Uwe Lange reagierte sofort und nahm eine Auszeit.
  • Wende durch Tischendorf: Nur fünf Minuten später glich Yannik Tischendorf zum 9:9 aus. Kurz vor der Pause war es erneut Tischendorf, der die Freiberg‑Fans mit dem Treffer zum 15:14 jubeln ließ. Doch Bad Blankenburg nutzte einen Siebenmeter unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff zum 15:15‑Ausgleich.
  • Offener Schlagabtausch: Auch die zweite Hälfte blieb ein ständiges Hin und Her. Vier Minuten vor Schluss schien die Partie zugunsten der Gäste zu kippen, als sie sich mit 28:30 absetzten.
  • Dramatik pur: Die letzten Minuten boten alles, was Handball ausmacht – drei Siebenmeter, zwei Auszeiten, eine Rote Karte. In der Schlusssekunde verwandelte Dominik Gelnar schließlich einen Siebenmeter zum umjubelten 31:31.

Besondere Momente

  • Comeback: Adrian Kammlodt feierte nach langer Verletzungspause sein Comeback und setzte wichtige Impulse.
  • Abwehrbollwerk: Die Freiberger Defensive zeigte eine der besten Saisonleistungen – jeder Spieler kämpfte mit sichtbarem Siegeswillen.
  • Publikum als Faktor: „Honza“ Jan Mojzis motivierte die Fans immer wieder und machte die Halle zu einem echten Hexenkessel.

Bedeutung des Ergebnisses

Mit dem Punktgewinn geben die Dachse die rote Laterne ab und klettern auf Tabellenplatz 14. Damit ist die HSG Freiberg im Abstiegskampf wieder voll im Rennen.

Ausblick

Bereits am kommenden Samstag steht das nächste Heimspiel gegen Einheit Plauen an – erneut eine richtungsweisende Partie, bei der die Dachse auf die lautstarke Unterstützung ihres Publikums bauen.